Wie der Editor aufgebaut ist

Die Bedienfläche der Web-Oberfläche ist ein einziger Editor, in dem alle Wege zusammenlaufen — Notizen öffnen, schreiben, anlegen, Anhänge ablegen, im Verlauf zurückspringen. Sie ist konsequent flächig organisiert: kein verschachteltes Menü, kein modaler Dialog für den Normalbetrieb. Alles, was du tun kannst, sitzt sichtbar auf einer der vier Flächen, die du je nach Geräte­größe gemeinsam siehst oder eingeklappt aufrufst.

Die vier Flächen

┌─────────────────────────────────────────────────────────────────┐
│ Hauptnavigation: Sammlung · Plus · …                · Abmelden  │
├──────────┬───────────────────────────────────────────┬──────────┤
│ Suche    │ Werkzeugleiste: Schließen · Titel · 💾    │ Eigen-   │
│ Verlauf  │                                           │ schaften │
│          │                                           │ Bezieh.  │
│          │   Notizfläche (Markdown)                  │ Dateien  │
│          │                                           │ Graph    │
│          │                                           │          │
│          ├───────────────────────────────────────────┤          │
│          │ Lesezeile: NanoID · Erzeugt · Sprache     │          │
└──────────┴───────────────────────────────────────────┴──────────┘

Hauptnavigation oben. Links Apparat-Logo und der Sammlungs-Picker: ein Auswahlfeld mit allen registrierten Sammlungen plus der Option Neue Sammlung anlegen. Wechsel der Sammlung im Picker lädt den Editor mit der gewählten Sammlung neu. Daneben das Plus-Symbol — ein Klick (oder die Tastenkombination Alt + N) bringt dich aus jedem Zustand in den Empty-State zurück, also in die Anlage einer neuen Notiz. Rechts der Abmelden-Schalter; Detail siehe Anmelden.

Linke Region: Werkzeuge. Eine schmale, einklappbare Spalte. Im Suche-Tab findest du Notizen der Sammlung über Stichwort und Filter — Detail unter Notizen suchen. Im Verlauf-Tab springst du in zuletzt geöffnete Notizen — Detail unter Vorherige Notizen wiederfinden. Im Chat-Tab stellst du Fragen zur Sammlung und bekommst Antworten aus den vorhandenen Notizen — Detail unter Chat. Dieselbe Suche steht auch auf der Kommandozeile mit entity search bereit.

Notizfläche in der Mitte. Hier landest du beim Öffnen einer Notiz oder im Empty-State, wenn keine Notiz geöffnet ist. Oberhalb sitzt die Werkzeugleiste: ein Schließen-Schalter (Symbol x) ganz links, in der Mitte der Titel der geöffneten Notiz als anklickbare Überschrift, rechts der Speichern-Schalter (Symbol Diskette) mit eingebauter Zustands-Anzeige — Detail siehe Eine Notiz schreiben. Unter der Werkzeugleiste die eigentliche Notizfläche — je nach Zustand die gesetzte Leseansicht oder die Markdown-Bearbeitung, in der du dieselbe Auszeichnung tippst, die nachher auf der Festplatte steht (siehe Lesen und Bearbeiten weiter unten).

Rechte Region: Kontext. Eine zweite, einklappbare Spalte mit Tabs für die strukturierten Aspekte einer Notiz. Im Eigenschaften-Tab lebt das Frontmatter — die strukturierten Daten der Notiz, siehe Eigenschaften bearbeiten. Im Beziehungen-Tab pflegst du die Verknüpfungen zu anderen Notizen und ins Web und siehst, welche Notizen auf die offene zeigen, siehe Beziehungen bearbeiten. Der Dateien-Tab listet die der Notiz zugeordneten Repräsentationen und die im Text eingebetteten Beilagen, jeweils mit Klick zur Vorschau. Der Graph-Tab zeigt die Nachbarschaft der Notiz als Diagramm, siehe Den Graphen ansehen. Jede Tab-Überschrift trägt in Klammern die Anzahl der dort enthaltenen Einträge — bei den Beziehungen zuerst die bereits bestehenden, dann nach einem Pluszeichen die noch nicht übernommenen Vorschläge.

Lesezeile unten. Eine schmale Zeile unter der Notizfläche zeigt zur geöffneten Notiz: NanoID, Erzeugungs- und Bearbeitungsdatum, Sprache. Reine Information — nichts klickbar.

Lesen und Bearbeiten

Die Notizfläche in der Mitte hat zwei Zustände: eine Leseansicht und eine Bearbeiten-Ansicht.

In der Leseansicht erscheint der Text der Notiz gesetzt — mit Überschriften, Listen, Tabellen und Bildern, so wie er gemeint ist, ohne die rohe Markdown-Auszeichnung. Verweise auf andere Notizen und auf angehängte Dateien sind anklickbar; ein Klick öffnet die Zielnotiz beziehungsweise die Datei-Vorschau. Die Ansicht ist zum Lesen da — versehentlich verändern lässt sich nichts: das gilt für den gesamten Eintrag, auch für seine Eigenschaften, Beziehungen und Dateien. Zum Ändern führt der Weg über die Bearbeiten-Ansicht.

In der Bearbeiten-Ansicht schreibst du den Text der Notiz — Detail unter Eine Notiz schreiben.

Zwischen beiden wird oben in der Werkzeugleiste umgeschaltet:

Womit eine bestehende Notiz öffnet, legst du in den Einstellungen fest: standardmäßig in der Leseansicht — dort steht das Lesen im Vordergrund, und der Lese-Modus schützt zugleich vor versehentlichen Änderungen —, auf Wunsch stattdessen immer direkt in der Bearbeitung. Eine neue, noch leere Notiz öffnet unabhängig davon immer in der Bearbeitung. Der Schließen- und der Löschen-Schalter stehen in beiden Ansichten bereit.

Den Werkzeugbereich verbreitern

Oben rechts im Kopf der linken Werkzeugregion sitzt ein Schalter Verbreitern (Pfeil-Symbol). Er gibt der linken Spalte mehr Platz — praktisch, wenn du länger suchst, im Verlauf stöberst oder chattest und dabei mehr sehen möchtest; die Notizfläche bleibt schmaler daneben sichtbar. Ein erneuter Klick stellt die Standard-Aufteilung wieder her. Der gewählte Zustand bleibt erhalten, bis du ihn zurückschaltest — und mit aktiviertem JavaScript kehrt die Oberfläche automatisch zur Standard-Breite zurück, sobald du eine Notiz öffnest, damit du sie gleich in voller Breite bearbeitest.

Der Schalter erscheint nur auf breiten Bildschirmen, auf denen Werkzeugbereich und Notizfläche ohnehin nebeneinander liegen; auf schmalen Geräten (siehe unten) entfällt er.

Auf schmalen Geräten

Auf Handy-Bildschirmen und schmalen Tablets liegen die linke und rechte Region nicht ständig sichtbar nebeneinander, sondern klappen bei Bedarf auf. Über die Notizfläche hinweg deutet eine schmale Leiste an jeder Seite an, dass dort Inhalt verfügbar ist; ein Tippen darauf zieht die Region als Overlay über die Notizfläche.

Sammlung wechseln

Die geöffnete Sammlung steht oben links in der Hauptnavigation. Den Sammlungs-Picker öffnen, eine andere Sammlung auswählen — fertig. Ohne JavaScript bestätigt ein kleiner Pfeil-Schalter rechts neben dem Auswahlfeld den Wechsel; mit JavaScript reicht die Auswahl im Dropdown.

Mit der Tastatur kannst du in Ruhe durch die Einträge wandern: gewechselt wird erst, wenn du das Auswahlfeld verlässt — und nur dann, wenn dabei wirklich eine andere Sammlung stehen bleibt. Wer bloß mit Tab durch den Picker hindurchtippt, bleibt, wo er ist.

Wenn du noch keine Sammlung registriert hast, bietet der Picker nur den Eintrag Neue Sammlung anlegen an. Eine Sammlung selbst wird auf der Kommandozeile angelegt, siehe vault init.

Tastatur und Hilfetexte

Jeder Schalter in der Werkzeugleiste und in der Hauptnavigation trägt einen Hilfetext, der bei Maus­zeiger-Hover und bei Tastatur-Fokus erscheint. Tippst du dich also mit Tab durch die Oberfläche, erfährst du an jedem Schalter, was er tut.

Für den schnellen Sprung zwischen den Flächen gibt es zusätzlich globale Tastaturkürzel — etwa Alt + F für die Suche oder Alt + E zurück in die Notizfläche.

Passt der Inhalt eines Bereichs nicht auf einmal ins Bild — eine lange Eigenschaften-Liste, viele Beziehungen, ein langer Lesetext —, wird die Fläche selbst zu einer Station auf dem Tab-Weg: sie bekommt einen deutlich sichtbaren Rahmen, und mit den Pfeiltasten oder Bild ab scrollst du darin, ganz ohne Maus.

Die linke und rechte Region behalten ihren Tab-Zustand über Klicks und Speichern-Vorgänge hinweg — wenn du im Verlauf-Tab auf einen Eintrag klickst und in der so geöffneten Notiz das Frontmatter bearbeitest, bleibt links der Verlauf offen und rechts der Eigenschaften-Tab.

Führt ein Speichern-Vorgang zu einem Hinweis oder einem Fehler — etwa wenn ein eingegebener Wert einem schon vorhandenen ähnelt und du dich entscheiden sollst, oder wenn eine Angabe fehlt —, öffnet sich rechts automatisch der erste betroffene Abschnitt, damit du sofort dort landest, wo etwas zu klären ist.