Den Graphen ansehen

Der Graph-Tab in der rechten Region des Editors zeigt die Nachbarschaft der geöffneten Notiz als Diagramm: die Notiz in der Mitte, ringsum die Notizen, mit denen sie verknüpft ist. Er ist zum Erkunden gedacht — ein Blick darauf, was direkt zusammenhängt, ohne die Verknüpfungen einzeln durchzulesen.

Was der Graph zeigt

Wie weit der Graph reicht

Am unteren Rand des Tabs wählst du über ein Auswahlmenü, über wie viele Schritte hinweg Nachbarn gezeigt werden: eine, zwei oder drei Beziehungsebenen. Eine Ebene zeigt nur die direkten Nachbarn — der übersichtliche Standard. Zwei und drei ziehen auch die übernächsten Notizen herein; das macht größere Zusammenhänge sichtbar, wird bei stark vernetzten Notizen aber schnell dicht. Sobald du eine andere Ebene wählst, passt sich das Diagramm sofort an: die neue Nachbarschaft liegt von Anfang an vollständig im sichtbaren Bereich, und während die Knoten ihre endgültigen Plätze suchen, wandert der Ausschnitt ruhig mit.

Mit der Tastatur geht das auch ohne Umweg über das Menü: Alt + Shift + 1, 2 oder 3 stellt die Ebene direkt ein — und blendet den Graph ein, falls er gerade nicht zu sehen ist. Alle Tastaturkürzel im Überblick.

Die gewählte Ebene bleibt erhalten, bis du sie wieder umstellst — auch wenn du eine andere Notiz öffnest, die Sammlung wechselst oder später zurückkommst. Wer lieber weiträumig schaut, stellt einmal auf zwei oder drei Ebenen und findet den Graphen von da an überall so vor.

Den Graphen bewegen

Das Diagramm ist beweglich. Ziehst du einen Knoten mit der Maus, folgt er ihr, und seine Nachbarn kommen elastisch mit — lässt du los, wandert er wieder in seine Ruhelage zurück, ohne den anderen Knoten zu nahe zu kommen. Zeigst du auf einen Knoten, treten er und seine direkten Nachbarn hervor und alles andere tritt sanft zurück; das macht auch ein dicht besetztes Diagramm lesbar. Hast du „Bewegung reduzieren" eingeschaltet, geschieht dieser Wechsel ohne Überblendung. Mit dem Mausrad zoomst du in kleinen Schritten, durch Ziehen auf freier Fläche verschiebst du den Ausschnitt. Sobald du den Ausschnitt selbst eingestellt hast, bleibt er so, bis du die Beziehungsebene wechselst. Die Beschriftungen ziehen beim Zoomen gedämpft mit: sie werden größer und kleiner, aber deutlich weniger als das Netz selbst, sodass Namen auch weit herausgezoomt noch lesbar bleiben. Zoomst du sehr weit heraus, blenden sie sich ganz aus, damit die Form des Netzes sichtbar bleibt statt einer Textwand.

Hast du in deinem System „Bewegung reduzieren" eingeschaltet, entfällt die Animation: das Diagramm erscheint direkt in seiner ruhenden Anordnung.

Eine Notiz aus dem Graphen öffnen

Ein Klick auf einen Knoten öffnet die zugehörige Notiz in der Mitte — ein Ziehen zählt dabei nicht als Klick. Der Graph ist allein zum Ansehen da; Verknüpfungen anlegen oder ändern läuft über den Beziehungen-Tab.

Ohne JavaScript

Das Diagramm wird im Browser gezeichnet und benötigt dafür JavaScript. Ist JavaScript ausgeschaltet, erscheint der Graph-Tab gar nicht erst — die gleichen Verknüpfungen führt der Beziehungen-Tab ohnehin als Liste. Auch mit einem Screenreader steht die Nachbarschaft als Liste anklickbarer Einträge bereit, sodass der Graph navigierbar bleibt, ohne das Diagramm sehen zu müssen.