Einstellungen
Die Einstellungen sammeln alles, was du an deinem Konto und an der Bedienung dauerhaft festlegen kannst, und verwalten deine Sammlungen. Du erreichst sie über den Zahnrad-Schalter in der Hauptnavigation. Links stehen zwei Reiter: Konto — mit den Bereichen Profil, Darstellung, JavaScript, Passwort und (nur mit aktivem JavaScript) Passkeys — und Sammlungen. Der gewählte Bereich beziehungsweise die gewählte Sammlung öffnet sich rechts daneben. Alles Folgende bis zum Abschnitt Sammlungen verwalten liegt im Reiter Konto, in den Bereichen Darstellung und JavaScript; Profil, Passwort und Passkeys sind unter Anmelden beschrieben. Was du im Konto wählst, gilt für dein Konto — nicht für eine einzelne Sammlung und nicht nur für die laufende Sitzung. Jede Änderung übernimmst du mit dem Speichern-Schalter oben in der Kopfzeile — oder mit dem Tastaturkürzel Alt + S.
Oberflächensprache
Legt fest, in welcher Sprache die Bedienoberfläche erscheint — Deutsch oder Englisch. Die Inhalte deiner Sammlungen bleiben davon unberührt: eine deutsch geschriebene Notiz bleibt deutsch, auch wenn du die Oberfläche auf Englisch stellst. Ohne eigene Wahl folgt die Oberfläche der Sprache, die für den Server eingestellt ist.
Darstellung
Wählt zwischen hellem und dunklem Erscheinungsbild. Die Voreinstellung Systemvorgabe übernimmt, was dein Betriebssystem meldet, und wechselt mit ihm mit.
Bedienseite auf Touch-Geräten
Auf schmalen Touchscreens rücken die Bedienelemente an die Seite deiner bevorzugten Hand — rechts oder links. Auf breiten Bildschirmen mit Maus und Tastatur spielt die Wahl keine Rolle.
Modus beim Öffnen
Bestimmt, in welchem Zustand eine bestehende Notiz aufgeht: in der Leseansicht (Voreinstellung) oder direkt in der Bearbeitung. Beide Zustände und der Weg zwischen ihnen sind unter Lesen und Bearbeiten beschrieben. Eine neue, noch leere Notiz öffnet unabhängig von dieser Wahl immer in der Bearbeitung.
JavaScript
Die drei folgenden Schalter liegen im Bereich JavaScript. Sie gehören zusammen: der erste entscheidet über die Komfortschicht, die beiden anderen wirken nur, solange sie eingeschaltet ist. Deshalb verschwinden die beiden abhängigen Schalter aus der Seite, sobald du JavaScript verwenden abwählst — was dann noch dasteht, ist auch wirksam. Ihre gespeicherten Werte bleiben dabei unangetastet: schaltest du JavaScript wieder ein, stehen beide so, wie du sie zuletzt gewählt hattest.
JavaScript verwenden
Schaltet die Komfortschicht der Oberfläche ein oder aus. Mit JavaScript speichert Apparat ohne Seitenneuaufbau, schlägt beim Schreiben Verknüpfungen vor, zeigt den Graphen und lässt Zeilen per Griff umsortieren.
Ohne JavaScript bleibt die Oberfläche vollständig bedienbar — jede Aktion läuft dann über einen Formular-Absender oder einen Link, mit einem Seitenaufbau dazwischen. Das ist kein Notbetrieb, sondern ein gleichwertiger Weg: Notizen schreiben, Eigenschaften und Beziehungen pflegen, Dateien ablegen, suchen und aufräumen geht in beiden Fällen. Nur der Graph und die Vorschläge beim Schreiben brauchen die Komfortschicht.
Formatierten Text bearbeiten
Legt fest, womit du den Text einer Notiz schreibst — beschrieben in Eine Notiz schreiben.
- Eingeschaltet (Voreinstellung): Du schreibst im WYSIWYG-Editor — der Text sieht beim Schreiben so aus, wie er gelesen wird, die Markdown-Zeichen selbst bleiben unsichtbar. Den Quelltext erreichst du jederzeit über einen Schalter in der Werkzeugleiste, korrigierst dort von Hand und schaltest zurück.
- Ausgeschaltet: Du schreibst im Markdown-Quelltext — die Schreibfläche zeigt genau die Zeichen, die auch in der Datei stehen.
Beide Wege schreiben dieselbe Markdown-Datei; sie unterscheiden sich nur darin, was du beim Schreiben siehst. Die Wahl setzt eingeschaltetes JavaScript voraus — ohne die Komfortschicht gibt es keinen WYSIWYG-Editor, und der Schalter wird darum ausgeblendet.
Beziehungstypen automatisch erkennen
Legt fest, wann Apparat beim Schreiben erkennt, wie erkannte Einträge zusammenhängen — etwa ein Typ wie works_at zwischen einer Person und einer Organisation.
- Ausgeschaltet (Voreinstellung): Die Erkennung läuft nur, wenn du sie im Tab Beziehungen mit Beziehungstypen aktualisieren anstößt. Weil sie ein Sprachmodell anfragt, bleibt sie so bewusst deiner Entscheidung überlassen.
- Eingeschaltet: Apparat ermittelt die Beziehungstypen im Hintergrund mit, sobald sich dein Text beruhigt — ohne dass du den Schalter anstoßen musst. Die gefundenen Typen erscheinen als Marken in der Vorschlagsliste, sobald die Erkennung durch ist.
Das Hintergrund-Erkennen setzt eingeschaltetes JavaScript voraus — ohne die Komfortschicht bleibt es beim Weg über Beziehungstypen aktualisieren, und der Schalter wird ausgeblendet.
Konto und Anmeldung
Name und E-Mail-Adresse, das Passwort und die Passkeys stehen in denselben Einstellungen, sind aber unter Anmelden beschrieben — dort steht auch, was beim Wechsel der E-Mail-Adresse mit deiner Anmeldekennung passiert.
Sammlungen verwalten
Der Reiter Sammlungen listet links jede registrierte Sammlung — auch die, die gerade nicht in Ordnung sind. Neben einer Sammlung, deren Konfiguration sich nicht lesen lässt oder deren Verzeichnis fehlt (etwa weil ein externer Datenträger abgezogen ist), steht ein Beiwort: beschädigt beziehungsweise nicht erreichbar. So verschwindet eine Sammlung nie stillschweigend aus der Übersicht, nur weil sie vorübergehend nicht erreichbar ist — du kannst sie hier weiter verwalten. Ganz unten in der Liste legst du über Neue Sammlung eine weitere an.
Ein Klick auf eine gesunde Sammlung öffnet rechts ihre Detailseite. Oben änderst du bei Bedarf den Anzeigenamen — den frei wählbaren Namen, unter dem die Sammlung in der Oberfläche erscheint. Darunter steht eine Merkmalliste: die Kennung und die URL (beide bilden die unveränderliche Identität der Sammlung), das Anlagedatum, die Zahl der Einträge und Dateien, und als Schlusszeile der Zustand — ob die letzte Strukturprüfung Probleme fand, und bei einer nicht erreichbaren Sammlung, woran es liegt.
Eine neue Sammlung anlegen
Neue Sammlung führt auf ein Formular mit zwei Feldern:
- die Kennung — der feste Teil der Web-Adresse der Sammlung. Sie beginnt mit einem Kleinbuchstaben und besteht sonst aus Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestrichen; mit aktivem JavaScript formt das Feld deine Eingabe schon beim Tippen in diese Gestalt. Die Kennung ist die Identität der Sammlung und lässt sich später nicht mehr ändern.
- der Anzeigename (optional) — der Name für die Oberfläche. Lässt du ihn leer, leitet Apparat ihn aus der Kennung ab.
Nach Anlegen landest du auf der Detailseite der neuen Sammlung, und sie erscheint in der Liste und im Sammlungs-Auswahlmenü des Editors. Ist eine Kennung schon vergeben oder das Zielverzeichnis nicht leer, bleibt deine Eingabe stehen und ein Hinweis erklärt, woran es lag.
Dieses Formular deckt auch den ersten Start ab: eine frische Instanz ohne eine einzige Sammlung führt dich vom Editor aus direkt hierher, sodass du die erste Sammlung ohne Umweg über die Kommandozeile anlegst.
Umbenennen
Das Anzeigename-Feld ändert nur den Namen für die Oberfläche. Die Kennung und die URL bleiben, was sie waren — sie sind die ortsunabhängige Identität der Sammlung, an der die Verweise zwischen Sammlungen hängen; sie zu ändern würde eine andere Sammlung daraus machen. Nach dem Speichern zeigt eine Bestätigung den neuen Namen, und die Liste links zieht ihn sofort nach.
Abmelden
Das Abmelden-Symbol oben in der Detailseite entfernt die Sammlung aus der Liste, wobei die Dateien auf der Festplatte unverändert erhalten bleiben. Abmelden ist kein Löschen: Apparat vergisst nur, wo die Sammlung liegt, und rührt das Verzeichnis mit deinen Notizen und Dateien nicht an. Eine Rückfrage stellt das noch einmal klar, bevor der Eintrag verschwindet; sobald das Verzeichnis wieder erreichbar ist, kannst du die Sammlung erneut hinzufügen. Eine Sammlung samt Verzeichnis endgültig zu löschen, bleibt bewusst ein Schritt, den du selbst auf der Festplatte gehst.